Titel: Hotel Nooteboom
Kunde: Artcore Film
Regie: Heinz-Peter Schwerfel
Kamera: Marcel Neumann
Schnitt: Philippe Puiconyoul
Farbkorrektur: Marcel Neumann
Besonderheiten: Digital Betacam gefazt auf 35mm bei Trick Wilk

„Hotel Nooteboom"

Ein Portrait von Heinz Peter Schwerfel, Deutschland 2003, 90 Min. Eine Koproduktion Artcore Film / ARTE-WDR. Ab September 2004 über Kairos Filmverleih im Kino.

Cornelius Nooteboom, genannt Cees, Schriftsteller, Poet, Essayist, Augenmensch, katholischer Calvinist und niederländischer Kosmopolit feierte im August 2003 seinen 70. Geburtstag. Der Suhrkamp Verlag gratuliert mit der deutschen Herausgabe seines Gesamtwerks, ARTE mit einem Porträt, das der Literatur das Wort überlässt und dennoch in Bildern spricht.
"Noch immer baue ich an meinem Hotel, diesem nicht existierenden Gebäude, das nur in meinem Kopf existiert, dem Hotel der nahen und der fernen Welt, der Stadt und der Stille. Nicht existierende Fenster, die Ausblick bieten auf Hintergärten und Betonplätze, auf Parks und Wüsten."
aus: ‘Nootebooms Hotel’, S. 498

“Der Film „Hotel Nooteboom“ ist ein virtuelles Hotel, dessen Fenster auf viele Orte hinausgehen, die sich nicht nur in einer Stadt befinden. In diesem Hotel wohnen einige sehr wichtige und enge Freunde des Schriftstellers. Der Film wurde an Orten gedreht, die für Cees und sein Werk wichtig sind und vor Ort jeweils über ein Lieblingsbuch sprechen. So Heinz-Peter Schwerfel über seinen Film auf der Frankfurter Buchmesse 2003.

Die Kamera in seinem Porträt schwelgt in Landschaften, Städten, Gesichtern, sie erzählt Leben und Werk nach - zu Textauszügen aus Büchern wie «Philipp und die Anderen», «Allerseelen»,« Rituale» oder «Die Reise nach Santiago». Sie begleitet den europäischen Erzähler an die Orte, die für ihn von besonderer Bedeutung sind.

 
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